Hormone4You | Gesundheit individuell gestalten
Deutschlands Netzwerk für Bioidentische Hormontherapie
Gesundheit individuell gestalten

Hitzewallungen

Die Definition von Hitzewallungen

Hitzewallungen gehören zu den typischen Wechseljahresbeschwerden. Sie treten bei weit mehr als der Hälfte der Frauen um die Menopause (letzte Monatsblutung) auf. Oft kündigen sie sich mit leichtem Kopfdruck und Unbehagen an. Dann breitet sich die Hitzewelle über Gesicht, Hals und Oberkörper aus. Gesicht und Hals röten sich und oft erfolgt ein Schweißausbruch. Danach frösteln viele Frauen. Der Anfall dauert eine halbe bis mehrere Minuten. Er kann einige Mal pro Woche auftreten, es kann aber auch mehrfach täglich sein. Oft geht starkes Herzklopfen oder sogar Herzrasen damit einher.

Möglichkeiten der Selbsthilfe

Hitzewallungen treten oft nachts auf. Sie können dann Schlafstörungen auslösen, die sogar chronisch werden können. Lüften des Schlafraums, zwei dünne Bettdecken, statt einer dicken und leichte Nachtwäsche (Funktionswäsche) können helfen, besser durch die Nacht zu kommen. Tagsüber können Sie sich entsprechend kleiden. Tragen Sie mehrere dünnere Kleidungsschichten übereinander („Zwiebellook“). Bei Bedarf legen Sie dann einzelne Schichten ab. Kleidung zum Wechseln sollten Sie unter Umständen auch bereithalten. Mit einem Fächer können Sie sich bei den Wallungen Luft zufächeln. Zudem trainieren Wechselduschen die Blutgefäße. Sport und Entspannungsübungen sind ebenfalls sinnvoll. Kaffee, Alkohol und heiße Getränke und Speisen fördern hingegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche.

Ärztliche Hilfe

Bei vielen Frauen bessern sich Hitzewallungen im Verlauf der Wechseljahre von allein wieder. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie unter Hitzewallungen leiden. Eventuell kann eine Hormonersatztherapie für Sie sinnvoll sein. Wir klären Sie gern über die Vor- und Nachteile auf. Es können auch sanfte Alternativen zur Linderung eingesetzt werden, wie zum Beispiel pflanzliche Arzneimittel.

Ursachen

Die genauen Auslöser sind noch nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die Ursache darin liegt, dass verschiedene Stresshormone (z. B. Adrenalin) durch den sinkenden Östrogenspiegel ansteigen. Andere vermuten, dass der sinkende Östrogenspiegel einen Hitzestau verursacht, denn Östrogen steuert unter anderem die Körperwärme. Durch Erweiterung der peripheren Blutgefäße staut sich die Hitze. Hierdurch steigt die Hauttemperatur an. Nach der Hitzeattacke sinkt die Körpertemperatur wieder ab, die Betroffene fängt an zu frieren.

Haben Sie Interesse und/oder Fragen?

Schreiben Sie uns!

WordPress Lightbox Plugin